Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli - Frühe Diagnose hilft schützen
Datum: Dienstag, dem 24. Juli 2012
Thema: Köln Infos


Unter dem Motto "Näher als Du denkst: Das ist Hepatitis... Informier Dich. Schütz Dich. Lass Dich testen." steht in diesem Jahr der Welt-Hepatitis-Tag.

Gießen, Hannover, Köln, den 17. Juli 2012 - Jeder zwölfte Mensch weltweit ist mit Hepatitis B- oder C-Viren chronisch infiziert. Doch die wenigsten wissen davon. Hinzu kommt: Die Leber leidet stumm, warnende Symptome bleiben oft jahrelang aus. Das bedeutet, eine Ansteckung geschieht, ohne dass die Person es sofort merken kann. Ein erstes Warnsignal für eine Infektion oder andere Lebererkrankungen können erhöhte Leberwerte sein. Um also frühzeitig zu wissen, ob die Leber erkrankt ist, sollte jeder regelmäßig seine Leberwerte beim Hausarzt bestimmen lassen. Nur wenn eine Leberwertbestimmung zur Routineuntersuchung gehört, kann man rechtzeitig eine Erkrankung der Leber erkennen. Treffen kann die Infektion jeden. Unter dem Motto "Näher als Du denkst: Das ist Hepatitis... Informier Dich. Schütz Dich. Lass Dich testen." steht in diesem Jahr der Welt-Hepatitis-Tag. "Hepatitis B- und C- Virusinfektionen können nach Jahren zur Leberzirrhose und zu Leberkrebs führen. Am Ende kann sogar die Transplantation stehen. Deshalb ist eine frühe Diagnose lebenswichtig", sagt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstand Deutsche Leberstiftung. Es habe in den letzten zehn Jahren große Fortschritte in der Therapie der Hepatitis gegeben. So sei Hepatitis C - bei rechtzeitiger Diagnose - heute bei vielen Patienten heilbar. Hepatitis B zumindest kontrollierbar. Trotzdem sei auf jeden Fall immer eine heute mögliche Impfung gegen Hepatitis A und B das beste Mittel, sich vor einer Infektion zu schützen. Seit 2011 ist der Welt-Hepatitis-Tag offizieller Gesundheitstag der World Health Organisation (WHO). Der 28. Juli wurde zu Ehren des inzwischen verstorbenen Hepatitis B-Entdeckers Prof. Baruch Blumberg neu festgelegt, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Um in Deutschland insgesamt über Leberkrankungen zu informieren, haben die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe e.V. und die Gastro-Liga e.V. den jährlichen Deutschen Lebertag (20.11.2012) als speziellen Aufklärungstag ins Leben gerufen. Informationen unter www.lebertag.org und www.welthepatitistag.info

Eine gesunde Leber ist lebenswichtig. Nicht nur durch Infektionen auch Übergewicht, ungesunde Lebensweise, toxische Stoffe (Alkohol, Medikamente) und Autoimmunerkrankungen können die Leber krank machen. Vor allem Berufsgruppen im Gesundheitswesen sind gefährdet, sich mit Hepatitis B oder C anzustecken. Hier führt der Ansteckungsweg über Kontakt mit Blut. Bei Hepatitis B kommt zusätzlich noch das Ansteckungsrisiko über Körperflüssigkeiten wie Sperma und Scheidensekret hinzu. Auch verunreinigte Geräte und Nadeln bei Piercings oder Tattoos können zu einer Infektion mit dem Hepatitis B-Virus führen. Das Hepatitis B-Virus ist hundertmal ansteckender als der HI- Virus.

Kraftwerk Leber
Die Leber funktioniert wie ein kompaktes Kraftwerk in unserem Körper. Sie gehört zu den größten Organen des Menschen und arbeitet wie eine kleine chemische Fabrik. Die Leber filtert Schadstoffe aus dem Blut, sondert mit der Galle Stoffwechselprodukte über den Darm ab und reguliert unter anderem Fett- und Zuckerstoffwechsel wie auch den Mineral- und Vitaminhaushalt. In dieser Fabrik werden Eiweiße aus der Nahrung in ihre Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt und dann zu körpereigenen Proteinen wie Enzyme, Gerinnungsfaktoren und Hormonen umgebaut.

Ansprechpartner
Deutsche Leberstiftung
Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender Bianka Wiebner, Kaufmännische Geschäftsführerin Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover presse@deutsche-leberstiftung.dewww.deutsche-leberstiftung.de
Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der
Ernährung (Gastro-Liga) e.V.
Prof. Dr. Peter R. Galle, Vorstandsmitglied
Friedrich-List-Straße 13, 35398 Gießen
geschaeftsstelle@gastro-liga.de
www.gastro-liga.de
Deutsche Leberhilfe e.V.
Prof. Claus Niederau, Vorstandsvorsitzender Achim Kautz, Geschäftsführer
Krieler Straße 100, 50935 Köln
info@leberhilfe.org
www.leberhilfe.org

Bildrechte: worldhepatitisday.info
Wer ist die Deutsche Leberhilfe?
Die Deutsche Leberhilfe wurde vor über 20 Jahren von engagierten Patienten gegründet. Der gemeinnützige Verein ist bundesweit tätig und hat sich als Informationsschnittstelle zwischen Ärzten und Leberpatienten etabliert. Die Leberhilfe verfolgt als Hauptziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem sie Patienten und ihre Angehörigen berät und Informationsschriften in verständlicher Sprache herausgibt. Ein weiteres Ziel des Vereins ist, die Bevölkerung über mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Langfristig soll dies dazu beitragen, Vorurteile zu entkräften und den schlechten Ruf der Lebererkrankungen als "selbstverschuldete" Krankheiten zu verbessern.

Der Verein wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geleitet und hat in Köln seine Geschäftsstelle, die mit drei erfahrenen Mitarbeitern besetzt ist. Bei medizinischen Fragen wird die Leberhilfe von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus namhaften Fachärzten und Wissenschaftlern, die die Richtigkeit, Aktualität und Seriosität der medizinischen Informationen gewährleisten. Unterstützt wird die Deutsche Leberhilfe auch durch eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die in den einzelnen Bundesländern als Kontaktstelle vor Ort fungieren.

Deutsche Leberhilfe
Ingo van Thiel
Krieler Strasse 100
50935 Köln
0221 28299-80

http://www.leberhilfe.org

Pressekontakt:
Leberhilfe
Achim Kautz
Krieler Str. 100
50935 Köln
akautz@leberhilfe.org
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Unter dem Motto "Näher als Du denkst: Das ist Hepatitis... Informier Dich. Schütz Dich. Lass Dich testen." steht in diesem Jahr der Welt-Hepatitis-Tag.

Gießen, Hannover, Köln, den 17. Juli 2012 - Jeder zwölfte Mensch weltweit ist mit Hepatitis B- oder C-Viren chronisch infiziert. Doch die wenigsten wissen davon. Hinzu kommt: Die Leber leidet stumm, warnende Symptome bleiben oft jahrelang aus. Das bedeutet, eine Ansteckung geschieht, ohne dass die Person es sofort merken kann. Ein erstes Warnsignal für eine Infektion oder andere Lebererkrankungen können erhöhte Leberwerte sein. Um also frühzeitig zu wissen, ob die Leber erkrankt ist, sollte jeder regelmäßig seine Leberwerte beim Hausarzt bestimmen lassen. Nur wenn eine Leberwertbestimmung zur Routineuntersuchung gehört, kann man rechtzeitig eine Erkrankung der Leber erkennen. Treffen kann die Infektion jeden. Unter dem Motto "Näher als Du denkst: Das ist Hepatitis... Informier Dich. Schütz Dich. Lass Dich testen." steht in diesem Jahr der Welt-Hepatitis-Tag. "Hepatitis B- und C- Virusinfektionen können nach Jahren zur Leberzirrhose und zu Leberkrebs führen. Am Ende kann sogar die Transplantation stehen. Deshalb ist eine frühe Diagnose lebenswichtig", sagt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstand Deutsche Leberstiftung. Es habe in den letzten zehn Jahren große Fortschritte in der Therapie der Hepatitis gegeben. So sei Hepatitis C - bei rechtzeitiger Diagnose - heute bei vielen Patienten heilbar. Hepatitis B zumindest kontrollierbar. Trotzdem sei auf jeden Fall immer eine heute mögliche Impfung gegen Hepatitis A und B das beste Mittel, sich vor einer Infektion zu schützen. Seit 2011 ist der Welt-Hepatitis-Tag offizieller Gesundheitstag der World Health Organisation (WHO). Der 28. Juli wurde zu Ehren des inzwischen verstorbenen Hepatitis B-Entdeckers Prof. Baruch Blumberg neu festgelegt, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Um in Deutschland insgesamt über Leberkrankungen zu informieren, haben die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe e.V. und die Gastro-Liga e.V. den jährlichen Deutschen Lebertag (20.11.2012) als speziellen Aufklärungstag ins Leben gerufen. Informationen unter www.lebertag.org und www.welthepatitistag.info

Eine gesunde Leber ist lebenswichtig. Nicht nur durch Infektionen auch Übergewicht, ungesunde Lebensweise, toxische Stoffe (Alkohol, Medikamente) und Autoimmunerkrankungen können die Leber krank machen. Vor allem Berufsgruppen im Gesundheitswesen sind gefährdet, sich mit Hepatitis B oder C anzustecken. Hier führt der Ansteckungsweg über Kontakt mit Blut. Bei Hepatitis B kommt zusätzlich noch das Ansteckungsrisiko über Körperflüssigkeiten wie Sperma und Scheidensekret hinzu. Auch verunreinigte Geräte und Nadeln bei Piercings oder Tattoos können zu einer Infektion mit dem Hepatitis B-Virus führen. Das Hepatitis B-Virus ist hundertmal ansteckender als der HI- Virus.

Kraftwerk Leber
Die Leber funktioniert wie ein kompaktes Kraftwerk in unserem Körper. Sie gehört zu den größten Organen des Menschen und arbeitet wie eine kleine chemische Fabrik. Die Leber filtert Schadstoffe aus dem Blut, sondert mit der Galle Stoffwechselprodukte über den Darm ab und reguliert unter anderem Fett- und Zuckerstoffwechsel wie auch den Mineral- und Vitaminhaushalt. In dieser Fabrik werden Eiweiße aus der Nahrung in ihre Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt und dann zu körpereigenen Proteinen wie Enzyme, Gerinnungsfaktoren und Hormonen umgebaut.

Ansprechpartner
Deutsche Leberstiftung
Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender Bianka Wiebner, Kaufmännische Geschäftsführerin Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover presse@deutsche-leberstiftung.dewww.deutsche-leberstiftung.de
Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der
Ernährung (Gastro-Liga) e.V.
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Deutsche Leberhilfe e.V.
Prof. Claus Niederau, Vorstandsvorsitzender Achim Kautz, Geschäftsführer
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info@leberhilfe.org
www.leberhilfe.org

Bildrechte: worldhepatitisday.info
Wer ist die Deutsche Leberhilfe?
Die Deutsche Leberhilfe wurde vor über 20 Jahren von engagierten Patienten gegründet. Der gemeinnützige Verein ist bundesweit tätig und hat sich als Informationsschnittstelle zwischen Ärzten und Leberpatienten etabliert. Die Leberhilfe verfolgt als Hauptziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem sie Patienten und ihre Angehörigen berät und Informationsschriften in verständlicher Sprache herausgibt. Ein weiteres Ziel des Vereins ist, die Bevölkerung über mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Langfristig soll dies dazu beitragen, Vorurteile zu entkräften und den schlechten Ruf der Lebererkrankungen als "selbstverschuldete" Krankheiten zu verbessern.

Der Verein wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geleitet und hat in Köln seine Geschäftsstelle, die mit drei erfahrenen Mitarbeitern besetzt ist. Bei medizinischen Fragen wird die Leberhilfe von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus namhaften Fachärzten und Wissenschaftlern, die die Richtigkeit, Aktualität und Seriosität der medizinischen Informationen gewährleisten. Unterstützt wird die Deutsche Leberhilfe auch durch eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die in den einzelnen Bundesländern als Kontaktstelle vor Ort fungieren.

Deutsche Leberhilfe
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Krieler Strasse 100
50935 Köln
0221 28299-80

http://www.leberhilfe.org

Pressekontakt:
Leberhilfe
Achim Kautz
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